Über mich

Zu meiner Person

Ich bin Sozialwissenschaftlerin und Organisationsentwicklerin, aber auch Tochter, Schwester, Ehefrau, Freundin und einiges mehr. Im Folgenden werde ich mich vor allem auf meine Berufsrolle beschränken, obwohl die anderen Rollen auch wichtig für meine Entwicklung als Coach sind und waren.

Ich habe an der TU Braunschweig meinen Magister in Soziologie, Politik und Arbeitswissenschaft und an der UNI Hildesheim einen Master in Organization Studies absolviert. Schon da waren die Schwerpunkte meines Interesses, die Organisation von Arbeit in Bezug auf Humanisierung von Arbeit und neue Arbeitskonzepte und wie Menschen damit umgehen. Meine Magisterarbeit beschäftigte sich mit Gruppenarbeit in der Automobilfabrik von der Manufaktur bis heute und in meiner Masterarbeit habe ich mich mit virtuellen Zukunftskonzepten für das Arbeitsleben auseinandergesetzt. Gerade hier ging es auch um gelingende Kommunikation, wenn sie nicht mehr im face to face Kontakt geschieht.

Ich habe dann fast 20 Jahre im Krankenhausbereich als Stabstelle für Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement gearbeitet. Meine Hauptaufgabe war die Weiterentwicklung von Arbeitsablauf- und Arbeitsaufbauorganisation, mit dem Ziel die Arbeitsbedingungen für MitarbeiterInnen zu verbessern und Kommunikation effektiver zu gestalten. Dazu gehörten genauso Teamentwicklung, Konfliktmanagement, Risikomanagement und Gesundheitsförderung und -prävention, wie neue Angebote für Patienten zu entwickeln.

Eine Erfahrung, die ich überall und immer wieder gemacht habe ist, dass Kommunikation über Berufs- und Hierarchiegrenzen, in der Familie oder Beziehung nicht unbedingt von allein „passiert“, sondern Missverständnisse die Regel, nicht die Ausnahme sind. Geglückte Kommunikation muss immer wieder neu hergestellt werden.

An den von mir moderierten Konzepttagen, die nicht nur der Zielvereinbarung, sondern auch der Teamentwicklung dienten, wurden neue Konzepte oder Ausrichtungen der Abteilungen mit allen betroffenen Berufsgruppen und Hierarchieebenen besprochen und bis zur Umsetzungsreife abgestimmt. Im Rahmen von Organisationsentwicklungs- und Changeprozessen habe ich auch Großgruppenmethoden, wie Zukunftskonferenzen oder Open Space, einsetzen können.

Meine besondere Stärke ist, die Kommunikation zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Hierarchieebenen (Ärzte, Pflege, Physiotherapie, Psychologie, Technik, Küche usw.) zu ermöglichen und zu fördern. Im Vorfeld ist hierfür eine schnelle Situationsanalyse nötig, damit eine Lösung seitens der Teilnehmenden entwickelt werden kann. In meiner großen und kreativen Problemlösekompetenz sehe ich eine weitere Stärke.

Die Beratung und Unterstützung der Krankenhausleitung in Bezug auf die strategische Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsorganisation gehörten ebenfalls zu meinen Aufgaben. Des Weiteren habe ich Seminare im Rahmen der Innerbetrieblichen Fortbildung zu diversen Themen angeboten (Ziel-, Zeit- und Prioritätenmanagement, Rhetorik, usw.).

 

Im Rahmen der Privatisierung und damit veränderten Unternehmenskultur verlagerten sich meine Arbeitsschwerpunkte in Richtung Zertifizierungen. Dadurch rückten administrative Belange, wie Berichtswesen, Auswertung und Durchführung von 360° Befragungen, Projektmanagement zur Zertifizierung nach KTQ oder DIN EN ISO und Risikomanagement (CIRS) in den Vordergrund.

Meine Leidenschaften und Kernkompetenz, nämlich der direkte Kontakt zu Menschen und deren Veränderungsbestrebungen ließen mich meine Coaching Qualitäten in den Vordergrund stellen.

Jetzt möchte ich noch einmal neu durchstarten und mit einer eigenen Praxis eigene Ideen umsetzen.